Du oder ein Angehöriger wirst aus dem Krankenhaus entlassen, aber die Wunde muss weiter versorgt werden? Dann sollten möglichst schon vor der Entlassung drei Dinge geklärt sein: Wer übernimmt die Wundversorgung zu Hause? Welche Verordnungen und Unterlagen werden benötigt? Und wie geht es mit der Behandlung weiter?
Das Entlassmanagement des Krankenhauses unterstützt dabei, die notwendige Anschlussversorgung zu organisieren. Trotzdem lohnt es sich, selbst frühzeitig nachzufragen. Melde dich am besten schon vor der Entlassung direkt bei unseren Wundprofis by medical – kostenfrei und unverbindlich. So sichern wir die professionelle Wundversorgung zu Hause vom ersten Tag an ab und vermeiden eine Versorgungslücke nach dem Krankenhausaufenthalt.
Die Überleitung in 5 Schritten – so einfach geht es
- Vor der Entlassung melden: Kontaktiere unsere Wundprofis, sobald der Entlassungstermin absehbar ist – telefonisch oder über das Anmeldeformular.
- Kostenfreie Ersteinschätzung: Wir klären mit dir, welche Versorgung deine Wunde braucht und welche Unterlagen vorhanden sind.
- Abstimmung mit Klinik und Arzt: Wir stimmen uns mit dem Entlassmanagement, dem weiterbehandelnden Arzt und – falls vorhanden – deinem Pflegedienst ab.
- Nahtloser Start zu Hause: Der erste Verbandwechsel zu Hause wird so terminiert, dass keine Versorgungslücke entsteht.
- Laufende Versorgung und Kontrolle: Wir dokumentieren den Wundverlauf und bleiben mit deinem Arzt in Kontakt, bis die Wunde abgeheilt ist.
Was passiert mit der Wundversorgung nach der Entlassung?
Im Krankenhaus ist die Versorgung meist klar geregelt: Ärzte und Pflegekräfte kontrollieren die Wunde, wechseln den Verband und reagieren auf Veränderungen.
Mit der Entlassung ändert sich das plötzlich. Gerade Betroffene aber auch Angehörige fragen sich dann häufig:
„Wer wechselt jetzt den Verband?“
„Müssen wir das selbst machen?“
„Wo bekommen wir das Material her?“
„Wer kontrolliert, ob die Wunde richtig heilt?“
Diese Fragen solltest du möglichst nicht erst stellen, wenn du bereits wieder zu Hause bist. Muss eine Wunde nach der Entlassung weiter professionell versorgt werden, sollte die Anschlussversorgung frühzeitig geplant werden.
Das gilt besonders bei chronischen oder schwer heilenden Wunden, größeren Operationswunden, einem diabetischen Fußsyndrom, einem offenen Bein oder einem Dekubitus.
Wichtig ist dabei nicht nur der nächste Verbandwechsel. Auch die ärztliche Weiterbehandlung, benötigte Materialien, Verordnungen und mögliche Kontrolltermine müssen berücksichtigt werden.
Was ist das Entlassmanagement – und was leistet es wirklich?
Das sogenannte Entlassmanagement soll dafür sorgen, dass zwischen Krankenhaus und weiterer Versorgung keine unnötige Lücke entsteht. Dazu ist jedes Krankenhaus gesetzlich verpflichtet (§ 39 SGB V).
Das Krankenhaus prüft deshalb, welche Unterstützung nach der Entlassung notwendig ist. Je nach individueller Situation kann es beispielsweise um häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel, Medikamente, eine Rehabilitation, Kurzzeitpflege oder die weitere ambulante Versorgung gehen.
Bei einer behandlungsbedürftigen Wunde kann also auch die weitere Wundversorgung Teil der Planung sein.
Wenn du weißt, dass die Wunde nach der Entlassung weiter versorgt werden muss, sprich das Thema am besten frühzeitig an. Ansprechpartner können beispielsweise die behandelnde Station, der Sozialdienst oder das Entlassmanagement der Klinik sein. Du kannst dich oder deinen Angehörigen auch direkt kostenfrei bei den Wundprofis anmelden! Unsere Entlassmanager helfen dir dabei, die Versorgung der Wunde auch nach dem Klinikaufenthalt zu sichern.
Frage konkret nach:
„Wer übernimmt die Wundversorgung ab dem ersten Tag nach der Entlassung?“
So wird schnell deutlich, ob bereits eine Anschlussversorgung organisiert wurde oder noch etwas fehlt.
Krankenhausärzte können im Rahmen des Entlassmanagements häusliche Krankenpflege für einen begrenzten Übergangszeitraum von bis zu sieben Tagen nach der Entlassung verordnen. Danach muss die weitere Versorgung gegebenenfalls durch den weiterbehandelnden Arzt geregelt werden.
Wundprofis und Pflegedienst: keine Konkurrenz, sondern Ergänzung
Vielleicht hast du bereits einen ambulanten Pflegedienst – gut so! Unsere Wundprofis ersetzen deinen Pflegedienst nicht, sondern ergänzen ihn. Wir kümmern uns ausschließlich um die Wunde: fachgerechter Verbandwechsel, moderne Wundmaterialien, Dokumentation des Heilverlaufs und Abstimmung mit dem Arzt. Alles andere – etwa Körperpflege, Hilfe im Haushalt oder allgemeine Pflege – bleibt beim Pflegedienst. Beide arbeiten Hand in Hand, damit du auch nach dem Klinikaufenthalt rundum gut versorgt bist.
Vor der Entlassung klären: Deine Checkliste
Bevor du oder dein Angehöriger das Krankenhaus verlässt, solltest du möglichst wissen, wie es mit der Wunde weitergeht.
- Wer übernimmt die Wundversorgung nach der Entlassung?
- Wann findet der erste Verbandwechsel zu Hause statt?
- Liegt eine notwendige Verordnung für die weitere Versorgung vor?
- Welche Wundmaterialien werden benötigt?
- Sind ausreichend Materialien für den Übergang vorhanden?
- Gibt es einen aktuellen Arzt- oder Entlassbrief?
- Gibt es besondere Vorgaben zur Wundversorgung?
- Wann ist die nächste ärztliche Kontrolle vorgesehen?
- Welche Warnzeichen müssen beobachtet werden?
- Wen kannst du bei Problemen mit der Wunde kontaktieren?
Du musst dabei nicht jeden medizinischen Begriff verstehen. Entscheidend ist, dass du weißt, wer nach der Entlassung zuständig ist und wie die Versorgung weitergeht.
Welche Unterlagen und Verordnungen brauchst du?
Welche Unterlagen konkret notwendig sind, hängt von der Wunde und der weiteren Versorgung ab.
Wichtig ist zunächst der Entlassbrief. Darin sollten relevante Informationen zur bisherigen Behandlung und zur empfohlenen Weiterversorgung enthalten sein. Auch Informationen über die bisherige Wundversorgung können für den weiterbehandelnden Arzt oder Wundprofi wichtig sein.
Wird für die weitere Versorgung häusliche Krankenpflege benötigt, kann diese im Rahmen des Entlassmanagements zunächst durch das Krankenhaus verordnet werden. Die Wundversorgung gehört grundsätzlich zu den verordnungsfähigen Leistungen der häuslichen Krankenpflege. Zusätzlich können je nach Situation Rezepte oder Verordnungen für benötigte Medikamente, Verbandmittel oder Hilfsmittel notwendig sein.
Wenn dir nicht klar ist, welche Dokumente du mitnehmen musst, frag deshalb vor der Entlassung ausdrücklich nach.
Besonders hilfreich ist die Frage:
„Haben wir alles, damit die Wunde ab morgen zu Hause weiter versorgt werden kann?“
Damit rückst du genau den entscheidenden Übergang in den Mittelpunkt. Und wenn du unsicher bist: Schick uns einfach deine Unterlagen – wir prüfen kostenfrei, was fehlt.
Was kannst du selbst tun – und was nicht?
Nicht jede Wunde muss nach einem Krankenhausaufenthalt von einem spezialisierten Wundexperten versorgt werden. Bei kleineren und unkomplizierten Wunden kann es ausreichen, wenn du klare Anweisungen für die Versorgung zu Hause bekommst.
Bei chronischen, komplexen oder schlecht heilenden Wunden sieht das anders aus.
Versuche dann nicht, die bisherige Behandlung auf eigene Faust zu verändern. Verwende nicht einfach andere Wundauflagen, Hausmittel oder Desinfektionsmittel und entferne keine Beläge oder abgestorbenes Gewebe selbst.
Auch die Häufigkeit des Verbandwechsels sollte nicht nach Gefühl festgelegt werden.
Wenn dir im Krankenhaus gezeigt wurde, wie bestimmte Schritte durchgeführt werden sollen, halte dich an diese Vorgaben. Bist du unsicher oder fühlst dich mit der Versorgung überfordert, solltest du dir professionelle Unterstützung zum Beispiel von den Wundprofis by medical holen.
Gerade Angehörige übernehmen nach einer Krankenhausentlassung häufig plötzlich Aufgaben, mit denen sie vorher noch nie zu tun hatten. Du musst eine komplexe Wundversorgung nicht allein übernehmen!
Was, wenn bei der Entlassung noch niemand organisiert ist?
Manchmal wird erst zu Hause deutlich, dass etwas fehlt.
Vielleicht ist kein Pflegedienst organisiert, der nächste Arzttermin liegt noch mehrere Tage entfernt oder niemand hat erklärt, wer den nächsten Verbandwechsel übernimmt.
Dann solltest du nicht einfach abwarten.
Kontaktiere möglichst zeitnah den behandelnden Arzt, das Entlassmanagement der Klinik oder direkt unsere Wundprofis. Besonders bei chronischen oder schwer heilenden Wunden sollte eine längere Versorgungslücke vermieden werden.
Wenn sich die Wunde gleichzeitig verschlechtert, stärker schmerzt, ungewöhnlich riecht, deutlich mehr nässt oder sich die Haut rundherum stark rötet, sollte zusätzlich zeitnah ärztlich abgeklärt werden, ob eine Komplikation vorliegt.
Bei Fieber, Schüttelfrost, starken Schmerzen, einer schnell zunehmenden Rötung oder einer deutlichen akuten Verschlechterung solltest du sofort ärztliche Hilfe suchen!
Wie übernehmen die Wundprofis den Übergang nach Hause?
Unsere Wundprofis by medical können bereits kontaktiert werden, bevor du oder dein Angehöriger das Krankenhaus verlässt.
Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die ambulante Wundversorgung kann frühzeitig vorbereitet werden, statt erst dann nach einer Lösung zu suchen, wenn du bereits zu Hause bist.
Unsere Wundprofis unterstützen unter anderem bei der professionellen Wundversorgung, der Auswahl geeigneter Wundmaterialien, der regelmäßigen Dokumentation des Wundverlaufs und der Abstimmung mit dem behandelnden Arzt.
Die Versorgung kann direkt bei dir zu Hause stattfinden. Je nach Situation kann auch unsere digitale Wundvisite ergänzend eingesetzt werden.
Gerade beim Übergang aus dem Krankenhaus ist wichtig, dass Informationen nicht verloren gehen und die bisherige Behandlung sinnvoll weitergeführt werden kann.
Du weißt bereits, wann die Entlassung geplant ist? Dann kannst du dich jetzt schon bei uns melden! Gemeinsam klären wir, welche Versorgung benötigt wird und wie der Übergang nach Hause organisiert werden kann.
Was kostet die Wundversorgung nach dem Krankenhaus?
Ist eine professionelle Wundversorgung medizinisch notwendig und in bestimmten Fällen außerdem entsprechend verordnet, kann die häusliche Wundversorgung grundsätzlich eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein.
Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, hängt von der individuellen Versorgung und den Voraussetzungen der Krankenversicherung ab.
Unsere Wundprofis unterstützen dich auch dabei, die notwendigen Schritte für die weitere Versorgung zu klären. So musst du dich nach der Entlassung nicht allein durch Verordnungen, Materialien und Zuständigkeiten arbeiten.
Fazit: Die Wundversorgung am besten schon vor der Entlassung organisieren
Die Entlassung aus dem Krankenhaus sollte nicht das Ende der Wundversorgung sein, sondern ein geplanter Übergang in die weitere Behandlung.
Wenn eine Wunde zu Hause weiter versorgt werden muss, solltest du deshalb möglichst vor der Entlassung klären, wer die Versorgung übernimmt, ob und welche Verordnungen benötigt werden, wann der nächste Verbandwechsel stattfindet und wer bei Veränderungen der Wunde Ansprechpartner ist.
Am einfachsten geht das mit uns: Unsere Wundprofis by medical übernehmen die weitere Versorgung direkt bei dir zu Hause – schon ab dem ersten Tag nach der Entlassung, in Abstimmung mit deinem Arzt und deinem Pflegedienst.
Warte nicht, bis zu Hause etwas fehlt: Vereinbare jetzt unverbindlich deine kostenfreie Ersteinschätzung – wir klären alles Weitere gemeinsam mit dir.
Häufige Fragen zum Entlassmanagement
Krankenhäuser sind verpflichtet, im Rahmen des Entlassmanagements den notwendigen Bedarf für die Anschlussversorgung zu ermitteln und den Übergang in die weitere Versorgung zu unterstützen. Wenn nach der Entlassung weiterhin professionelle Wundversorgung notwendig ist, solltest du das deshalb bereits im Krankenhaus ansprechen.
Warte nicht bis zum nächsten geplanten Arzttermin, wenn vorher ein Verbandwechsel oder eine Kontrolle notwendig ist. Kontaktiere den behandelnden Arzt, die Klinik beziehungsweise deren Entlassmanagement oder direkt einen unsere Wundprofis kostenfrei.
Das hängt unter anderem von deinem Wohnort und der individuellen Versorgungssituation ab. Bei den Wundprofis kannst du dich bereits vor der geplanten Entlassung melden, damit die weitere Versorgung möglichst früh organisiert werden kann. Einen Ersttermin erhältst du meistens innerhalb von 24 Stunden.
Medizinisch notwendige und entsprechend verordnete häusliche Wundversorgung kann von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Die kostenfreie Ersteinschätzung durch unsere Wundprofis hilft dir, genau das vorab zu klären.
Auch bei einer Entlassung in eine Pflegeeinrichtung muss geklärt werden, wie die notwendige Anschlussversorgung sichergestellt wird. Welche Aufgaben das Pflegeheim selbst übernimmt und ob zusätzlich spezialisierte Wundversorgung eingebunden werden kann, hängt von der individuellen Versorgungssituation ab.