Das Wichtigste auf einen Blick
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Chronische Wunden betreffen über eine Million Menschen in Deutschland und gehen oft mit starken Schmerzen und Einschränkungen im Alltag einher.
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Viele Betroffene fühlen sich lange allein gelassen, weil Diagnosen schwierig sind und Termine bei Spezialisten dauern können.
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Professionelle Wundversorgung kann entscheidend sein, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
Dieter M. sitzt schon seit einer Stunde im Wartezimmer seines Hausarztes – obwohl er einen Termin hat.
Sein rechtes Bein ist schlecht von ihm selbst verbunden, die Wunde darunter offen – wie seit über zwei Jahren. Der Verband nässt, der Schmerz zieht bis in die Hüfte. Er hat schlecht geschlafen, wie so oft. Und während draußen der Alltag anderer wie gewohnt weiterläuft, fühlt sich Dieter B.s immer kleiner und stiller an.
„Es hört einfach nicht auf“, murmelt er leise vor sich hin. „Man funktioniert nur noch. Trotz der Schmerzen und der ganzen Sorgen.“
Der 70-Jährige ist kein Einzelfall. Chronische Wunden betreffen über eine Million Menschen in Deutschland – vor allem ältere Patienten mit Vorerkrankungen, aber eben nicht nur. Es sind Wunden, die nicht mehr heilen wollen, die bleiben, die schmerzen und die den Alltag Stück für Stück auffressen. Körperlich und seelisch.
Hilfe zu suchen, wird den Betroffenen durch ein überlastetes Gesundheitssystem oft erschwert. Viele wissen nicht, wer jetzt für einen zuständig ist und selbst wenn, wartet man ja sowieso monatelang auf einen Termin beim Facharzt. Die Überwindung ist außerdem schwierig und oft brauchen Patienten Zeit, bis sie sich auch trauen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bis dahin übernehmen Betroffene häufig selbst die Versorgung ihrer chronischen Wunde. Das ist aber meistens leider nicht erfolgreich. „Am Anfang ist da noch die Hoffnung, dass die Wunde einfach von allein weg geht“, erzählt Dieter M. Aber auch er weiß mittlerweile, dass das nicht passieren wird. Er braucht dringend professionelle Hilfe.
„Man fühlt sich allein gelassen.“
Ähnlich ging es auch Iris B. Bei der 57-Jährigen begann alles mit einem vermeintlich harmlosen Mückenstich am Bein. Als sich dieser entzündete, bekam sie vom Hausarzt Antibiotika verschrieben, welches die Situation aber nur verschlimmerte. „Ich hatte dann so eine offene Stelle, die war etwa so groß wie ein 2€-Stück. Dann bekam ich ein anderes Antibiotikum und binnen knapp 14 Tagen ist mein Bein dann auf einmal so aufgegangen und explodiert.“ Erst im Krankenhaus wurde dann die Diagnose Pyoderma gangraenosum gestellt. Diese Hauterkrankung ist zwar selten, aber sehr ernst. Das eigene Immunsystem greift dabei die Haut an – dadurch entstehen tiefe, schmerzhafte Wunden, die nur schwer heilen und oft Narben hinterlassen.
Da diese Erkrankung eher unbekannt ist, kennen sie auch viele Ärzte nicht. Diese Erfahrung hat auch Iris B. gemacht: „Diese Krankheit kennt gar keiner großartig. Viele Ärzte, wo ich jetzt auch war, sagen dann: ‚Was haben Sie denn da am Bein? Was ist das denn?“ Das macht die Suche nach einer guten Versorgung natürlich nicht einfacher. Iris B. brauchte nun einen Facharzt für die Hauterkrankung und eine professionelle Wundversorgung. Nach langem Suchen und warten ist die 57-Jährige dann in einer Klinik spezialisiert auf Hauterkrankungen in Behandlung gekommen. Doch auch dort lief nicht alles reibungslos ab. „Ich bin zum Beispiel gegen ein Desinfektionsmittel total allergisch. Da kriege ich einen Juckreiz ohne Ende von. Und was machen die in der Klinik? Die wollten die Wunde genau damit desinfizieren. Da habe ich dann direkt nein stopp gesagt! Und sie mussten erstmal eine Alternative finden.“ Diese Erfahrung zeigt, dass Patienten oft ihre eigene Erkrankung und Behandlung verstehen und aktiv mitgestalten müssen, um die richtige Hilfe zu bekommen.
Für ihre chronische Wunde entschied sich Frau B. dann in Absprache mit ihrem Hausarzt für eine ambulante Wundversorgung. Zuhause wurde sie dann von den Wundprofis by medical professionell betreut. „Also wenn ich das nicht gehabt hätte, hätte ich schön doof dagestanden!“ So viele Arzttermine können ganz schön stressig und überfordernd sein und vor allem auch die mentale Gesundheit stark belasten. Deswegen war Iris B. besonders dankbar, dass die Wundversorgung in ihren eigenen gemütlichen vier Wänden stattfinden konnte. Zusätzlich positiv in Erinnerung geblieben ist ihr, dass ihre Wundmanagerin sie zu einem Termin in der Fachklinik begleitete: „Frau Schneider hat mich sogar einmal zur Klinik begleitet, wovon sie ja gar nichts hat. Ich wusste ja nicht, was ich jetzt mache oder sage, wenn ich in die Klinik gehe, nachdem ich bei den Wundprofis die Wundversorgung begonnen hatte. Das hat sie dann zum Glück übernommen!“ Dank dieser interdisziplinären Zusammenarbeit, wie man es in der Fachsprache nennt, wenn Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen miteinander arbeiten und kommunizieren, hat die Patientin sich direkt besser aufgehoben und verstanden gefühlt. „Da fällt einem wirklich ein Stein vom Herzen, wenn man nicht immer für sich selbst einstehen muss, sondern auch jemand dabei ist, der Ahnung hat und einen ernst nimmt!“
Dank der modernen Wundauflagen, einem individuell abgestimmten Behandlungsplan zwischen Wundmanagern und Ärzten, der auch die Grundkrankheit behandelt und einer regelmäßigen Kontrolle konnte die Wunde unter besten Bedingungen heilen. Heute geht es Iris B. schon sehr viel besser und sie hat ihre Hautkrankheit gut im Griff. Auch ihre chronische Wunde ist nun endlich abgeheilt! „Mit der Wundversorgung bin ich 100% besser bei den Wundprofis by medical aufgehoben als sonst wo!“
„Für die ganzen Arzttermine habe ich keine Zeit!“
Eine Wunde, die plötzlich auftritt und einfach nicht heilt, erschwert den Alltag Betroffener erheblich und reißt sie oft aus dem Leben. So ging es auch Ilona T. Die 63-Jährige erlitt eine traumatische Wunde am Bein, welche nicht mehr heilte und so sehr schmerzte, dass die Bäckereifachverkäuferin ihrem geliebten Job nicht mehr nachgehen konnte. Trotzdem hatte Ilona T. zu Beginn kein Interesse an professioneller Hilfe. „Ich hatte keine Zeit für dieses von Arzt zu Arzt Gerenne“, erzählt sie. „Ich arbeite viel, bin ständig auf den Beinen, und irgendwie denkt man immer: Ach, das geht schon wieder weg.“
Frau T.s Wunde entwickelte sich leider zu einer chronischen Wunde und wurde auch über Monate nicht besser – sondern verschlimmerte sich bloß. Ihr Arzt sagte ihr dann endlich, dass sie eine professionelle Behandlung brauchte. Ein Schock für die 63-Jährige: „Ich dachte, so etwas passiert nur bei älteren Menschen oder Diabetikern.“ Ihren Alltag, ihren Job und ihre Lebensfreude wollte sie sich auch nicht nehmen oder einschränken lassen. Aber als die Schmerzen nicht mehr aushaltbar wurden, wandte sie sich an einen ambulanten Wundversorger. Unsere Wundprofis begeisterten Ilona T. richtig: „Ich hätte nie gedacht, dass es so viel ausmacht, wenn sich echte Profis um die Wunde kümmern“, erzählt sie. „Schon nach dem ersten Termin wusste ich, dass ich hier richtig bin.“
Für sie waren die Vorteile ganz klar – man spart Zeit, da die Wundversorgung ambulant stattfinden kann, man bekommt eine individuelle Betreuung und Beratung sodass man sich auch selbst um seine Wunde kümmern kann und alles erfolgt in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Ilona T. wurden nämlich zusätzlich Durchblutungsprobleme festgestellt, welche die Wundheilung erschwerten. Mithilfe eines Gefäßspezialisten, den Wundprofis by medical und Kompressionsstrümpfen kann die Frohnatur nun endlich wieder ihrem gewohnten Leben nachgehen – auch ihrem anstrengenden aber erfüllendem Job! „Ich bin so froh, dass ich den Schritt gemacht habe“, erzählt Frau T. abschließend, „ich kann jedem nur raten, sich frühzeitig Hilfe zu holen, bevor es schlimmer wird.“
„Ich schäme mich für meine riesigen Wunden.“
Häufig sind es ältere Menschen, die von Wundheilungsstörungen betroffen sind – aber eben nicht nur! Auch junge Menschen können unter schmerzhaften Wunden leiden. So erging es zum Beispiel Peter B.*, der an der entzündlichen Hauterkrankung Akne Inversa leidet und sich deswegen unter den Achseln großflächig operieren lassen musste. Bei dieser Operation wird das gesamte entzündete Gewebe herausgeschnitten und die Wunde bleibt offen, um von innen nach außen zu heilen. „Ich hatte keine Ahnung, wie lange das dauern würde“, erinnert sich Peter B. „Und am Anfang sah die Wunde wirklich schlimm aus. Ich hatte Angst, dass sie sich entzündet oder nicht richtig verheilt.“
Als der junge Mann aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wusste er nicht so Recht an wen er sich wenden kann. Auch für seine Psyche war diese Zeit sehr belastend. Betroffene schämen sich häufig für ihre Wunden, vor allem wenn diese groß sind, riechen oder nässen. Doch die Schmerzen und Überforderung mit der Wundversorgung waren zu viel für Peter B., sodass er sich online selbst bei einem ambulanten Wundversorger anmeldete. Alles, was er dazu brauchte, waren die Rezepte für die Verbandsmaterialien und schon hatte er innerhalb von 24 Stunden einen Termin mit einem unserer Wundprofis. „Ich habe sofort gemerkt, dass ich hier gut aufgehoben bin“, erzählt er. „Die Wundmanager haben mir genau erklärt, wie die Heilung verläuft und welche Materialien am besten geeignet sind.“ Die Professionalität und Einfühlsamkeit seiner Wundmanager sind Herrn B. besonders positiv in Erinnerung geblieben, sodass er es keine Sekunde bereut hat, sich so früh wie möglich Hilfe zu holen.
Mit der passenden Wundversorgung zeigte sich bereits nach einigen Wochen eine spürbare Besserung. „Es war ein langwieriger Prozess, aber ich habe gemerkt, dass es bergauf geht“, berichtet er. „Ich hatte viel weniger Schmerzen, und die Wunde sah von Woche zu Woche besser aus.“
Dank der engen und regelmäßigen Betreuung konnte sein Heilungsverlauf gezielt unterstützt werden – und nach sechs Monaten war Peter B. nahezu beschwerdefrei.
Scham und Verachtung haben in der professionellen Wundversorgung und im Gesundheitswesen allgemein keinen Platz! Dank Expertenwissen, modernen Wundauflagen, einer fachlichen Wundreinigung und aufmunternden Worten können auch chronische Wunden oder tiefe Wunden nach einer Operation gut verheilen. Das weiß nun auch Peter B., der es anderen Mitleidenden nur empfehlen kann, sich schnellstmöglich Hilfe für chronische oder schwere Wunden zu holen, die eben nicht einfach von allein heilen. „Ich bin einfach nur dankbar, dass ich mich endlich wieder frei bewegen kann, ohne ständig Schmerzen zu haben!“
Wenn Wunden nicht heilen: eine professionelle Wundversorgung macht den Unterschied!
Betroffene chronischer Wunden fühlen sich häufig allein gelassen, auch wenn sie in Deutschland kein Einzelfall sind. Das überlastete Gesundheitssystem macht es ihnen jedoch schwer, Arzttermine zu bekommen. Sie fühlen sich außerdem häufig nicht ernst genommen oder gut beraten, da es an Fachkräften fehlt. Oft schränken die Schmerzen der Wunde auch den Alltag der Patienten extrem ein und sie vermissen ihr altes, unbeschwertes Leben. Angst und Depressionen können hier eine Folge sein und der Weg zum Arzt ist oft zu lang und schwer. Viele Leidende wissen auch einfach nicht, an wen sie sich jetzt wenden können und wünschen sich einfach einen festen Ansprechpartner, der sie und ihre Erkrankung versteht, ihnen zuhört und ihnen endlich hilft.
Genau hier setzt zum Beispiel das ambulante Wundmanagement an, welches Betroffene zuhause betreut und versorgt. Ein offenes Ohr und eine professionelle Wundversorgung gibt es hier kostenfrei dazu. Es fallen lediglich die Rezeptgebühren für Betroffene an und die Verbandsmaterialien werden direkt nach Hause geliefert. Die überlasteten Arztpraxen werden so entlastet und Patienten bekommen die nötige Aufmerksamkeit und Hilfe, die sie brauchen! Denn ein Leben mit einer chronischen Wunde muss nicht für immer sein – und muss vor allem auch kein Leben voller Schmerzen bedeuten.
Ein Lichtblick am Ende des Tunnels
„Dieter M.?“ Erschöpft blickt der 70-Jährige vom kalten Wartezimmerboden auf. Endlich ist er an der Reihe! Viel Hoffnung hat er für seine Wunde am Bein nicht, aber er weiß, dass sich etwas ändern muss. Egal, was heute passiert, Dieter M. wird professionelle Hilfe bekommen. Auch wenn er sich diese selbst holen muss - denn er hat ein Recht auf eine fachliche Wundversorgung und eine professionelle Behandlung – und das hast auch du!
Werde jetzt aktiv und hol dir die kostenfreie Hilfe für deine chronische Wunde, die du verdient hast. Denn ein Leben mit chronischen Schmerzen muss nicht sein!
(*Name geändert)
Häufige Fragen von Menschen mit chronischen Wunden
Wenn eine Wunde über Wochen oder Monate nicht heilt, kann das viele Ursachen haben. Oft spielen Durchblutungsprobleme, Entzündungen, Grunderkrankungen oder eine falsche Versorgung eine Rolle. Wichtig ist: Du bist damit nicht allein – und es gibt Hilfe. Mit der richtigen Behandlung kann auch eine lange bestehende Wunde oft noch heilen und deine Lebensqualität verbessert werden!
Ja, leider können chronische Wunden sehr schmerzhaft sein. Viele Betroffene leiden unter dauerhaftem Druck, Brennen oder ziehenden Schmerzen. Diese Schmerzen solltest du aber nicht einfach aushalten müssen. Eine professionelle Wundversorgung kann helfen, Schmerzen zu lindern und den Alltag wieder erträglicher zu machen.
Wenn Schmerzen plötzlich auftreten oder die Wunde sich stark verschlechtert, sollte umgehend ärztlicher Rat aufgesucht werden!
Viele Menschen mit chronischen Wunden berichten genau dieses Gefühl. Die Schmerzen, die langen Behandlungszeiten und die Unsicherheit können sehr belastend sein. Dazu kommt, dass Außenstehende oft nicht verstehen, wie schwer der Alltag mit einer chronischen Wunde sein kann. Es ist wichtig zu wissen: Du hast ein Recht auf Unterstützung und musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Ja, dieses Gefühl kennen viele Betroffene. Große, nässende oder schlecht riechende Wunden können sehr belastend sein und dazu führen, dass man sich zurückzieht. Doch Scham ist hier nicht nötig. Für Fachkräfte im Wundmanagement gehört die Versorgung solcher Wunden zum Alltag – mit Verständnis, Respekt und ohne Vorurteile.
Wenn deine Wunde nach mehreren Wochen nicht besser wird, stärker schmerzt oder sich verändert, solltest du unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Je früher eine spezialisierte Behandlung und interdisziplinäre Zusammenarbeit beginnt, desto besser sind oft die Heilungschancen.
Ja. Auch wenn der Weg manchmal lang ist: Mit moderner Wundversorgung, der richtigen Behandlung der Ursachen und einer guten Betreuung können viele chronische Wunden deutlich verbessert oder sogar vollständig geheilt werden. Der erste Schritt ist, dir Unterstützung zu holen! Unsere Wundprofis helfen dir gerne weiter.